Karin K. Bühler



Palazzo Castelmur       Auswahl Bild-Textarbeit       Installationsansicht
Bilder von links nach rechts: Palazzo Castelmur im Bergell, Bild-/Textauswahl «Ich sehe (was war)», Installationsansicht 2013


Seit mehr als zehn Jahren bin ich selbsterwerbend als Bildende Künstlerin tätig, habe an Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen und verschiedene Preise erhalten.
Für meine künstlerische Tätigkeit beschäftige ich mich intensiv mit Wissen. Ich sammle Erinnerungen (Oral History) von ausgewählten Personen oder suche diverse Bibliotheken und Archive auf, um an Aussagen oder Quellen zu einem bestimmten Ort zu erhalten, die Online nicht zugänglich sind. Die Erkenntnisse gilt es jeweils im gegebenen Rahmen in ein Ausstellungsformat zu überführen. Die dafür gewählten Mittel sind sehr unterschiedlich und jeweils auf den Kontext massgeschneidert. Die textbasierten Arbeiten erscheinen in Form von Druckerzeugnissen oder neuen Medien (Audio/Video, QR-Code).

Mein Schaffen ist von einer kritischen Neugierde geprägt. Für die Installationen, Konzeptarbeiten und fotografischen Projekte recherchiere ich in den Bereichen Lokalgeschichte, Erinnerungswissenschaft und Phänomenologie. Dabei gilt das gestalterisches Interesse dem Modellieren des Imaginären und des Dialogischen. Stets begebe ich mich auf die Suche nach verborgenen Zusammenhängen, die unter der Oberfläche des Augenscheinlichen hochwirksam sind.

Ich behaupte, dass ein Werk erst zum Kunstwerk wird durch das, was man sich dazu denkt, was man dazu empfindet und was es für Bilder im Kopf generiert. Aus diesem Grund folgt mein Schaffen einem Kunstbegriff, der das Publikum ins Zentrum stellt und dessen bildhaften Assoziationen zum tragenden Bestandteil eines Werkes werden lässt.


Radio Toxic berichtet über die Arbeit «Meine Welt ist nicht deine Welt».
Beitrag von Judith Altenau:




«Meine Welt ist nicht deine Welt», Audiospaziergang, 2008:



Weitere Arbeiten unter: karinna.ch





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