Karin Karinna Bühler

  Bildende Künstlerin und Informationswissenschaftlerin. Kritische Neugierde prägt meine Arbeit. Ich analysiere unsere Gesellschaft und hinterfrage die Art und Weise, wie wir mit Sprache, mit Geschichte und Geschlecht umgehen.


2021
2023
Skulptur, Konzeptkunst, Textarbeit, Manifest, Feminismus, St.Gallen

Die letzten Tage des Patriarchats




1877 eröffnete Institution und die patriarchalen Strukturen im Kunstbetrieb

Metall
ca. 5 m x 7 m x 0,5 m (mit Stelzen 10 m x 7 m x 0,5 m)

Manifest mit Unterschriften

Heimspiel Kunstmuseum St.Gallen, 10.12.2021 – 30.1.2022
Going Somewhere? Skulpturen im öffentlichen Raum, 2021-2023
Ausarbeitung Manifest, 20.2.2023

Installationsansicht
Bild: Anna-Tina Eberhard
Text von Nadia Veronese DIE LETZTEN TAGE DES PATRIARCHATS der Künstlerin Karin Karinna Bühler wurde für die länderübergreifende Ausstellung Heimspiel 2021 konzipiert und als zweite Skulptur des Ausstellungsprojekts Going Somewhere? an der Fassade des Kunstmuseums St.Gallen angebracht. Die Künstlerin analysiert mit kritischem Blick unsere Gesellschaft und befragt mit einer präzisen Intervention den Umgang mit Macht und Gender. Das Erkunden von Lebenszusammenhängen und kulturhistorische Recherchen bilden die Basis ihrer Projekte.

Am Montag, 20. Februar 2023, wird die Skulptur/Textarbeit von Karin Karinna Bühler abgebaut. Zur Demontage unterschreiben fünf Entscheidungsträger*innen des Kunstmuseum St.Gallen ein Manifest.

Gianni Jetzer (Direktor Kunstmuseum St.Gallen), Melanie Bühler (Senior Curator Kunstmuseum St.Gallen), Angela Hensch (Präsidentin Stiftung Kunstmuseum St.Gallen), Gaby Senn (Präsidentin Kunstverein St.Gallen) und Nadia Veronese (Senior Curator Kunstmuseum St.Gallen) sind gewillt, das Kunstmuseum in eine Zukunft zu führen, in der den patriarchalen Strukturen unserer Gesellschaft bewusst entgegengetreten wird.

Die Skulptur DIE LETZTEN TAGE DES PATRIARCHATS soll anschliessend auf Tour gehen und bei weiteren Institutionen das Ausarbeiten eines Manifests auslösen.


Prozessbilder